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Orangerie 1873

 

"Hätte ich gewußt, was die Beiden sich gekauft haben, hätte ich davon abgeraten ..." Zitat Vater der Bauherrin

 

Zum Glück konnte er nicht davon abraten...

 

Solch ein Bauprojekt findet man nicht alle Tage und auch wir freuen uns solch ein Objekt umgesetzt zu haben.

 

Unabhängig von den hohen Denkmalauflagen, musste man bei diesem speziellen Bauvorhaben die Kosten massiv im Blick behalten.

 

 

Ursprünglich wurde die Orangerie in den Jahren 1871-1873 erbaut. In den Kriegsjahren wurde der Keller oft als Luftschutzpunker genutzt und später als Unterkunft für Flüchtlinge. Dann stand sie viele Jahre leer, bis die Gemeinde beschloss diese Objekt zu verkaufen.

 

Die Bauherrschaft hatte eine klare Linie:" Was alt ist, soll auch restauriert werden und alt bleiben. Alles was neu dazu kommt, darf auch neu bzw. moderner aussehen."

 

Es verging ein wenig, bis man den passenden Grundriss entworfen hatte. Auflage war einen Wohnraum für eine vierköpfige Familie zu errichten. Man wollte das Erdgeschoss offen bewohnen und den "Loft Charakter" erhalten, da man die originale Deckenmalerei nicht durch zuviele Wände unterteilen wollte.

 

Die erste Maßnahme war "das Aufsägen" des Hauses, um durch eine technische Lösung die Feuchtigkeit der alten Mauern im Keller zu belassen. Durch diese Maßnahme konnte man förmlich zusehen, wie der obere Teil des Hauses trocken wurde.

 

Die zweite Maßnahme war der Einbau der großen Fenster. Nachdem durch recht großen Aufwand die Fenster eingebaut waren, konnte man sich so langsam vorstellen, dass aus dem alten Gebäude ein Wohnhaus wird.

 

 

Das komplette Erdgeschoss wurde mit einem wunderbaren grauen Natursteinboden belegt. Die Treppe in das 1. Obergeschoss war ein Prototyp und die Bauherrschaft diente als 1. Versuch.

Wie Bauklötze aufeinandergesetzt ...

 

Die Küche und die weitere Einrichtung im Erdgeschoss bildet einen Kontrast zur dominaten Deckenmalerei und den alten Natursteinwänden. Alle anderen Wände wurden ganz schlicht weiß angelegt.

 

Im Erdgeschoß entstand insgesamt der Platz für die offene Küche, Essbereich, das Wohnzimmer eine Gäste Toilette und ein Büro. Zentraler Mittelpunkt des Gebäudes ist sicherlich der große Esstisch.

 

Die Treppe und auch das komplette 1. Obergeschoß wurde mit einem neutralen Holzboden belegt. Nichts sollte das alte Gebäude in seiner Ausstrahlung stören.

 

Während im EG eine Fußbodenheizug verlegt wurde, wurden alle Zimmer im 1. OG mit historischen Gussheizkörpern ausgestattet. Es enstand ein Elternschlafzimmer mit angrenzenden Bad, 2 Kinderzimmer und ein Kinderbad.

 

Zusätzlich ist das Gebäude noch voll unterkellert. Ein wunderbarer Gewölbekeller.

 

Die historische Decke machte am Anfang viele Bauchschmerzen. Sie war ziemlich kaputt und nicht einfach zu restaurieren.

Zum Glück fand der Bauherr einen Kirchenmaler, der sich hervorrangend mit den Gegebenheiten auskannte. 6 Wochen lang wurde die Decke per Hand rekonstruiert. Man sollte sehen, dass es sich um eine alte bzw. originale Malerei handelt.

 

Die Außenanlage und auch eine neue Dacheindeckung fand erst später statt.

 

Die Außenanlage wurde zu einem idylischen Innenhof, der mit einem orignal Zaun eingeschlossen wurde, umgestaltet. Eine richtig kleine Oase!

 

Beim Kauf war die Orangerie zugemauert und im Innenraum leer. Der Außenbereich war mehr oder weniger nicht vorhanden. Alles was am Ende in dem Gebäude war, wurde entweder restauriert oder neu eingebaut.